Seifersdorfer Wandel- und Betrachtungskonzert

Kunstbetrachtung und Konzert in Schloss und Kirche Seifersdorf

Mit Musik wertvolle Bau- und Kunstwerke, die oft wenig bekannt sind, mit neuem Leben zu erfüllen: das ist das Ziel des am 3. April 2004 ab 16.00 Uhr stattfindenden Seifersdorfer Wandel- und Betrachtungskonzertes.

Der erste Teil der Veranstaltung beginnt im Schloss zu Seifersdorf mit Musik des späten 15. und frühen 16. Jahrhunderts, der Erbauungszeit des Schlosses.
Die daran anschließende Kunstbetrachtung hat die Geschichte des Schlosses und der Parkanlage zum Gegenstand.
In einer kurzen Pause besteht die Möglichkeit, einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen.
Nach einem Spaziergang zur "Sieben-Ritter-Kirche" beginnt dort der zweite Teil des Konzertes mit Werken zu Passion und Ostern von Schütz, Hassler, Hammerschmidt u.a.. Dazu gibt es für das Publikum eine Kunstbetrachtung zu der wunderbaren Ausstattung und Baugeschichte des kleinen stimmungsvollen Kirchenraumes, der aus nachreformatorischer Zeit stammt und seine Ausstattung im frühen 17. Jahrhundert erhielt.


Das Konzert

Station 1:   Schloss Seifersdorf

Musik aus Spätgotik und Renaissance
Werke aus dem Buxheimer Orgelbuch, Glogauer Liederbuch,
Jacobus Vaert u.a.

Constanze Backes - Sopran
Thomas Friedländer - Zink
Andreas Arend - Laute

Marius Winzeler - Kunstbetrachtung zum Schloss

Station 2:   Kirche Seifersdorf

Mitteldeutsche Musik zu Passion und Ostern
des 17. Jahrhunderts
Werke u.a. von Schütz, Schein, Scheidt, Hammerschmidt

Constanze Backes - Sopran
Thomas Friedländer - Zink
Andreas Arend - Laute

Marius Winzeler - Kunstbetrachtung zur Kirche


Das A4-Plakat zum Konzert erhalten Sie als pdf-Datei:    Plakat (92 kB)


Die Künstler

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Constanze Backes - Sopran

Die international renommierte Sängerin stammt aus Bochum und studierte bei Hea-Soon Park in Düsseldorf und bei Jessica Cash in London.
In den vergangenen Jahren sang sie die Barbarina (Figaro), Valetto (Monteverdi, Poppea) und Papagena (Zauberflöte) unter John Eliot Gardener für Deutsche Gramophon Archiv sowie für zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen u.a. mit René Jacobs, Thomas Hengelbrock, Paul McCreesh, Robert King, Monica Huggett und dem Ensemble Sonerie, Ludger Rémy, Hermann Max, Howard Armen, Israel Camerata, dem esualdo Consort, Musica Fiata und dem Royal Philharmonic Orchestra. Mit ihrem Ensemble Chiaro di Luna gestaltet sie Soloprogramme, die u.a. vom Hessischen Rundfunk und vom Mitteldeutschen Rundfunk aufgezeichnet wurden.

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Thomas Friedlaender - Zink

Geboren 1966 in Magdeburg; lebt freischaffend in Dresden. Er studierte an der Dresdner Musikhochschule moderne Trompete und arbeitete in verschiedenen Orchestern. Beschäftigung mit Jazz und freier Improvisation. Studium in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater (Zink und historische Improvisation) und in Basel an der Schola Cantorum Basiliensis. Konzerte und Aufnahmen mit renommierten Ensembles und Solisten im Bereich der Alten Musik. Kunstgeschichtliche Begeisterung und Lust am Kulturmanagement führten in den vergangenen Jahren zu mehreren eigenen Projekten.
Künstlerischer Leiter der Konzertreihe "Offenes Palais - Musik und Kunst im Großen Garten Dresden".
http://www.thomas-friedlaender.de

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Andreas Arend - Laute

Geboren 1973 in Erding, erhielt frühzeitig Unterricht auf der Gitarre und dem Violoncello. Er studierte zunächst Gitarre in Hamburg und absolvierte anschließend ein Lautenstudium bei Prof. Nigel North und Elisabeth Kenny in Berlin. Sein lautenistisches Repertoire reicht von früher Renaissancemusik bis hin zu spätbarocker deutscher und französischer Literatur, als Solist, wie auch im Orchester.
Andreas Arend konzertiert häufig mit diversen Ensembles, die überwiegend auf alte Musik spezialisiert sind. Einige CD - Aufnahmen dokumentieren sein Spiel: zum Beispiel Telemanns Passionen, Gottfried Heinrich Stöltzels Kammerkantaten oder G. F. Händels Cäcilienode.

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Marius Winzeler

1970 geboren in Männedorf (Schweiz), Studium der Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Seit 1986 mit Sachsen verbunden. 1990 und 1992 denkmalpflegerische Praktika in Dresden. 1994 Ausstellung und Katalog "Burg und Kirche. Christliche Kunst in Gnandstein". 1998 kunsthistorischer Leiter der Ersten Sächsischen Landesausstellung im Kloster St. Marienstern. 1999 Konzeption und Realisierung einer Schatzkammer in St. Marienstern. Mitarbeit an mehreren internationalen Ausstellungsprojekten; Organisation von Kulturveranstaltungen. Verfasser zahlreicher Publikationen zu sächsischen und schweizerischen Themen der Kunst- und Kulturgeschichte, Vorträge im In- und Ausland. Seit 2001 Mitarbeiter am Kulturhistorischen Museum Görlitz.


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