AKTUELLES

29.11.2013

Projekt mit den Gemeinden Iłowa (Polen) und Wachau

Am 29. November 2013 fand in Iłowa die Abschlussveranstaltung des von der Europäischen Union geförderten Projekts zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit statt.
Durch unsere polnischen Partner wurden uns die folgenden Bilder und Informationen zur Verfügung gestellt:

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Bild 1
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Bild 4
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2012/2013

Projekt mit den Gemeinden Iłowa (Polen) und Wachau

Im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Programms zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit fanden 2012 und 2013 Arbeitseinsätze im Schlosspark Iłowa statt.
Durch unsere polnischen Partner wurden uns die folgenden Bilder und Informationen zur Verfügung gestellt:

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April 2011

Das erste Konzert im Seifersdorfer Tal nach dem Tornado

Mit Unterstützung des Staatsbetriebes Sachsenforst und privater Forstbetriebe konnten in den vergangenen Monaten die größten Stämme beräumt und verkauft werden. Auch fanden mehrere Arbeitseinsätze unter großer Beteiligung ortsansässiger Vereine und vieler freiwilliger Helfer statt. Zahlreiche Spender unterstützen die Wiederherstellung des Landschaftsgartens und beliebten Wandergebietes.
In den nächsten Monaten und Jahren werden jedoch noch weitere Arbeiten folgen müssen.
Angesichts der gravierenden Schäden, die trotz größten bürgerschaftlichen Engagements allein nicht zu beseitigen wären, hilft dankenswerterweise der Freistaat Sachsen mit dem Förderprogramm "Besondere Initiative".

Der Seifersdorfer Thal e. V. ist sehr froh, nach einem knappen Jahr wieder ein Konzert im Landschaftsgarten veranstalten und damit an eine lange Reihe eindrucksvoller Konzerterlebnisse anknüpfen zu können.
Das Frühlingskonzert am 30. April mit italienischer Musik des 17. Jahrhunderts und Lesungen aus Boccaccios Decamerone bildet den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungen, die ganz im Zeichen des 30-jährigen Bestehens des Vereins stehen.

Zum Thalfest am 2. Juli 2011 wird Vocal Concert Dresden unter Peter Kopp zu Gast sein.

17. Juni 2010

Tornado: Arbeitseinsatz statt Thalfest

Aufgrund der gewaltigen Verwüstungen, die der Tornado im Seifersdorfer Tal am Pfingstmontag verursachte, hat der Vorstand unseres Vereins beschlossen, statt des traditionellen Thal-Festes einen möglichst großen Arbeitseinsatz durchzuführen.
Informationen dazu gibt es hier.
Die Aufräumungs- und Wiederherstellungsarbeiten werden uns wohl die nächsten Monate und Jahre beschäftigen. Unterstützung jeglicher Art ist dringend nötig und sehr willkommen!

Wir bemühen uns, das Thal-Fest im August nachzuholen.

4. Juni 2010

Tornado: Aufräumungsarbeiten müssen warten

Der Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. als Eigentümer großer Teile des Seifersdorfer Tals und der Seifersdorfer Thal e.V. sagen aus Sicherheitsgründen den für Sonnabend, den 5. Juni 2010 geplanten Arbeitseinsatz ab.
Das Tal ist gemäß § 13 Sächsisches Waldgesetz durch den Staatsbetrieb Sachsenforst-Forstbezirk Dresden gesperrt.

Die Straße zwischen Seifersdorf und Schönborn wurde im Auftrag des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz freigeräumt.
Die Beräumung des Flussbetts der Röder erfolgt durch die Firma Knorre im Auftrag der Flussmeisterei Dresden. Dazu erfolgte bereits am 27. Mai eine Abstimmung mit unserem Verein (Thomas Pätzig).

24. Mai 2010

Tornado

Die Rubrik Aktuelles wird durch uns leider sehr vernachlässigt.
Die letzten Themen waren kleine und große Katastrophen. Diesmal ist es nicht anders. Leider.
Am Pfingsmontag fegte ein Tornado durch das Seifersdorfer Tal und hinterließ Verwüstungen, wie wir sie noch nicht erlebt haben.

Bild 1 Zufahrt aus Richtung Seifersdorf
Bild 2 Blick Richtung Sonnenutergangsbank
Bild 3 Anna Amalia
Bild 4 Laura-Wiese
Bild 5 Bogenbrücke hinter der Festwiese
Bild 6 vor der Marienmühle

Nach erster Sichtung hat es die Brücken (noch) nicht in Mitleidenschaft gezogen. Durch überhängende Bäume besteht aber weiter Gefahr für die Bogenbrücke hinter der Festwiese. Auch das Denkmal "Den Pflegern des Thales" ist bedroht.
Das "Denkmal für den Vater der Gräfin" wurde zerstört.
Der Zugang zum Tal ist derzeit versperrt.

Zur Aufräumung und - soweit mögich - Wiederherstellung werden beträchtliche Aufwendungen nötig sein.
Wir rufen alle Freunde des Thales auf, sich an Arbeitseinsätzen zu beteiligen und/oder uns finanziell zu unterstützen.

Unser Spendenkonto:
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Konto 300 009 7430
BLZ 850 503 00

Spender erhalten eine Spendenquittung.

Juli 2008

Urne beschädigt

Leider ist einmal mehr ein Schaden zu vermelden.
Teile des Denkmals für den Vater der Gräfin wurden durch einen umstürzenden Baum abgeschlagen (Bild 1), (Bild 2).
Wie unschwer zu erkennen ist, hätte es freilich noch schlimmer kommen können.
Dennoch, der Schaden ist beträchtlich und die Kasse des Vereins nahezu leer. Eine Reparatur ist so im Augenblick nicht möglich.
Spenden sind uns daher sehr willkommen!

Februar 2007

Arbeitseinsatz zur Beseitigung von Sturmschäden

Das Sturmtief Kyrill hat auch im Seifersdorfer Tal deutliche Spuren hinterlassen.
Größere Schäden sind u.a. oberhalb der Festwiese (Bild 1) und am Hang zwischen Obelisken und Bergquelle (Bild 2) entstanden.
Stark betroffen sind auch Waldabschnitte in den Randbereichen. (Bild 3, 4)
Unser Arbeitseinsatz am 10. Februar widmete sich daher ganz der Beseitigung dieser Schäden. Unter recht widrigen Witterungsverhältnissen (Schneeregen) wurden Wald- und Wiesenflächen von Bruchholz befreit. (Bild 5, 6, 7)

März 2006

Hochwasser

Auch in diesem Jahr wurde das Seifersdorfer Tal vom Hochwasser nicht verschont. Im Gegenteil: so schlimm, wie diesmal war es lange nicht.
Die stärksten Schäden dürften an den (teilweise soeben erst erneuerten) Wegen entstanden sein.
Am "Altar der Tugend" ist der Wegeaufbau vollständig zerstört. (Bild 1).
Im Bereich des "Amors" wurde ein großer Teil des Ufers fortgespült (Bild 2).

August 2005

Der Verein Seifersdorfer Thal erhält den "Deutschen Preis für Denkmalschutz"

Auf Vorschlag des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen hat das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz beschlossen, den Verein Seifersdorfer Thal e.V. für die beispielhafte Erhaltung, Wiederherstellung und Wiederbelebung des Gartendenkmals Seifersdorfer Tal mit der Silbernen Halbkugel auszuzeichnen.
Das Komitee vergibt jährlich den "Deutschen Preis für Denkmalschutz". Der Preis ist die höchste deutsche Auszeichnung in diesem Bereich und gilt herausragenden Leistungen zur Bewahrung des baulichen Erbes sowie beispielhafter Vermittlung der Anliegen und Ziele von Denkmalschutz und Denkmalpflege.
Wir freuen uns sehr und danken allen, die dazu beigetragen haben!

Juni 2005

"Marienmühle" verpachtet

Leider konnte das von uns vorgelegte Konzept zur Zukunft der "Marienmühle" (allen die sich dafür engagiert haben herzlichen Dank!) die Mehrheit der Gemeinderäte in Wachau nicht überzeugen. Die Entscheidung fiel zugunsten einer Verpachtung an die Betreiber von "Winters Gaststätte" in Schönborn, Familie Ramke.
Der Gaststättenbetrieb beginnt am 1. Juli 2005.
Mit der Gemeindeverwaltung und Familie Ramke wurden Gespräche zur zukünftigen Gestaltung des Außenbereiches der Marienmühle (im Sinne der Gartendenkmalpflege) geführt. Die Gemeinde Wachau bietet dazu unserem Verein zukünftig eine stärkere Unterstützung an.
Im Moment werden wilde Einbauten (Betonfundamente, Verschläge, Schauer etc.) zurückgebaut.
In den kommenden Monaten sollen Gespräche mit der Gemeindeverwaltung und dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz geführt werden. Thema wird die eventuelle Übernahme der größeren Wiesenflächen an der "Marienmühle" durch den Landesverein sein.
Die Gemeindeverwaltung stellt dem Verein Seifersdorfer Thal e.V. in Absprache mit dem Pächter einen Vereinsraum in der Mühle zur Verfügung. Außerdem kann der Verein, als Träger der laufenden "1-Euro-Job-Maßnahmen" im Tal, die alten Schuppen am ehemaligen Hundezwinger als Geräteschuppen für Werkzeuge etc. nutzen.

März 2005

Unser Verein bewirbt sich um die "Marienmühle"

seit 1. Januar 2005 ist die mitten im Landschaftsgarten gelegene "Marienmühle" ohne Pächter. Der bisherige Gaststättenbetreiber, Herr Fendler, hat aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben müssen.
Für unseren Verein ergibt sich somit die Chance, das Gebäude zu übernehmen und die ideelle, wirtschaftliche und gestalterische Einheit des Ensembles wiederherzustellen.

Gemeinsam mit einem für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz arbeitenden Steuerberater haben wir ein Konzept zur Betreibung der "Marienmühle" erarbeitet:
Der Verein pachtet die "Marienmühle" von der Gemeinde. Der Pachtvertrag sollte eine Kaufoption enthalten. Über einen Unterpachtvertag wird die Gaststätte durch den Verein an einen Betreiber unterverpachtet.

Unbedingt zu berücksichtigen ist, dass die "Marienmühle" Bestandteil des Landschaftsgartens ist und sich der Gaststättenbetrieb dem Gesamtkonzept Landschaftsgarten Seifersdorfer Tal unterzuordnen hat.

Mit dem Verein als Hauptpächter ergeben sich einige bedeutende Vorteile für den Verein, den Pächter und die Gemeinde.

Vorteile für den Verein:

Als Verpächter haben wir die Möglichkeit auf die Gestaltung der Gaststätte und insbesondere des Umfeldes der "Marienmühle" Einfluss zu nehmen.
Kulturelle Veranstaltungen können in der Marienmühle bzw. in deren Umfeld durchgeführt werden.
Die "Marienmühle" kann als Besucherzentrum des Landschaftsparks ausgebaut werden.

Vorteile für den Pächter:

Durch den Verein wird die Pflege des Parks gewährleistet, was der Attraktivität der Gaststätte dient.
Durch Werbung des Vereins werden zahlungskräftige Gartentouristen angezogen.
Für verschiedene Arbeiten in und an der "Marienmühle" können über den Verein durch das Arbeitsamt geförderte Arbeitskräfte eingesetzt werden (z.B. Restaurierung Mühlentechnik, Umfeldgestaltung)
Der Landschaftspark kann für verschiedene Feste (z.B. Familienfeiern) genutzt werden.

Vorteile für die Gemeinde:

Die Gemeinde erhält mit dem Verein einen seit 25 Jahren mit Erfolg wirkenden, verlässlichen Partner.
Der Verein übernimmt kommunale Aufgaben, wie z.B. die fachgerechte Pflege des Mühlenumfeldes, die Betreuung der Parkpflegearbeiten im Schlosspark Seifersdorf und die Organisation und Betreuung arbeitsamtgeförderter Beschäftigungsprogramme.
Nicht zuletzt gewinnt die Gemeinde durch die Aktivitäten des Vereins und die beiden gepflegten Parkanlagen an positivem Image und Wert als Wohnstandort.

Die "Marienmühle" spielt bei der Absicherung der Pflege des Landschaftsparks zukünftig eine zentrale Rolle.



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